Querschnittsaufgaben
Die Querschnittsaufgaben umfassen folgende Bereiche:
- Netzwerkkoordination
- Dokumentation
- Gender Mainstreaming
- Controlling
- Qualitätsmanagement
Diese Aufgaben werden vom Kreis Lippe – dem Projektbüro – und den einzelnen Projektpartnern auf unterschiedlichen Ebenen erfüllt.
Der Bereich des Qualitätsmanagements wurde vom Kreis Lippe an ein anerkanntes externes Institut – die Sozialforschungsstelle Dortmund – vergeben.
Die 1946 gegründete Sozialforschungsstelle Dortmund (www.sfs-dortmund.de) ist mit ca. 100 Mit-arbeiterInnen eines der großen deutschen Institute für arbeitsbezogene sozialwissenschaftliche Forschung. Das Institut leistet Beiträge zur kritischen, kontinuierlichen Beobachtung und Analyse gesellschaftlicher Probleme im Zusammenhang mit aktuellen Entwicklungen in Unternehmen, Organisationen und auf dem Arbeitsmarkt. Die Kernkompetenz der Sozialforschungsstelle umfasst Forschung, Beratung und Transfer in vernetzen Strukturen. In der jahrzehntelangen Forschungspraxis hat das Institut ein weithin anerkanntes fachliches Know-How auf wichtigen Feldern arbeitsbezogener Forschung aufbauen und in enger Verzahnung von grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung sowie einer reflektierten Verknüpfung von Theorie und Praxis kontinuierlich weiterentwickeln können. Jährlich werden etwa 30 Projekte durchgeführt, viele davon in enger Kooperation mit Unternehmen und Verbänden im In- und Ausland. Die sfs verfügt über langjährige und intensive Erfahrungen mit der Evaluation von nationalen Projekten sowie im Rahmen von EU-geförderten Projekten. Die meisten der im Zeitraum ab 2000 durchgeführten Projekte beziehen Elemente formativer Evaluation ein. Die sfs fühlt sich den Standards für Evaluation der Deutschen Gesellschaft für Evaluation verpflichtet (DeGE-val).
Erfahrungen der Sozialforschungsstelle in der Begleitung und Koordinierung regionaler Netzwerkprojekte (Beispiele):
- Koordination der Lernpartnerschaft „LerNDo– Initiative leben, lernen und arbeiten in Dortmund“ im Rahmen des Programms „Lernende Regionen“. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung , Programm Lernende Regionen - Förderung von Netzwerken, laufend
- Wissenschaftliche Begleitung und Ausbildungsmonitoring im Kooperationsprojekt „Ausbildungs- und Übergangsmanagement in der Region Dortmund“ im Rahmen des Programms STARegio. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, laufend.
- Wissensmanagement in Kooperations- und Kompetenznetzwerken von Beratungs- und Mul-timediaunternehmen. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung , Rahmenprogramm Innovative Arbeitsgestaltung, Laufzeit: 2001 - 2004
- Modellversuch zum Aufbau und zur Weiterentwicklung regionaler Kooperationsstrukturen zur Unterstützung betrieblicher Reorganisationsprozesse. Im Auftrag des Landes NRW, Förderprogramm ADAPT), Laufzeit: 1998 - 2000
Darüber hinaus sind im Querschnittsbereich zwei Teilvorhaben angesiedelt, die vom Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Bielefeld und dem Rudolf-Rempel-Berufskolleg betreut werden:
- Projekt "Bildungs-Benchmarking-OWL": Hier werden die Aus- und Weiterbildungsangebote der Region in verschiedenen regional bedeutenden Branchen (Möbelindustrie, Maschinenbau u.a.) untersucht und ein Vergleich mit ähnlich strukturierten Regionen in Deutschland vorgenommen. Ziel ist die Erstellung von Best-Practice-Beispielen.
- Projekt "Gütesiegel für Zertifikate": Zielsetzung ist die Analyse und Vereinheitlichung des Zertifikatswesens in den Bereichen Deutsch als Fremdsprache und EDV. Hier können Teil-nehmende an Weiterbildungsmaßnahmen zzt. noch eine Vielzahl unterschiedlicher Zertifikate erwerben.
Im Rahmen der Querschnittsaufgabe "Gender Mainstreaming" wurde u.a. ein Projektbericht durch den Gender-Trainer Andreas Haase, Detmold, erstellt, der hier abzurufen ist. Der Schlussbericht wird ebenfalls in Kürze eingestellt.
Weitere Ergebnisse und Informationen zu dieser Querschnittsaufgabe:
Weitere Links zu dieser Seite:
Qualitätssicherung:
Dokumentation:


